Je fais des visites, j’en reçois ; à 6 heures et demie, Lohengrin; la direction magique de R. fait des miracles, l’orchestre joue le prélude comme je ne l’ai jamais entendu, les chœurs sont magnifiques, malheureusement les différents chanteurs sont au-dessous de la médiocrité, ils chantent de manière incorrecte, sans voix ni expression. Je vois de plus en plus l’impossibilité de faire de manière durable de grandes choses dans les théâtres existants. — Je ne suis seule avec R. que tard le soir; je suis triste et fatiguée jusqu’à l’épuisement.
Documents supplémentaires:
Journal de Felix Mottl
2. März 1876
Das Bayreuther Jahr! Es ist ist das Wichtigste in meiner künstlerischen Entwicklung und hat mir für alle Zeiten den Stempel aufgedrückt. Ich hatte das Glück, 3 Monate lang mit Richard Wagner 1n persönlichem Verkehr stehen zu dürfen und von ihm zu lernen, was ein begeisterter Schüler von dem grössten Meister lernen kann. Alles was ich kann, verdanke ich dieser Bayreuther Lehrzeit. Ich beginne auch von hier an die Kunst als Hauptangelegenheit meines Lebens au betrachten. Meine starken sinnlichen Anlagen erleben freilich keine Veränderung. Aber am Ende sind sie in unmittelbarem Zusammenhang mit jeder künstlerischen Tätigkeit! Richard Wagner hat am 2. […]
