Richter einzig noch bei uns; gemeinschaftlicher Besuch des Theaters; traurigster Eindruck, kein Vorwärtsgehen! … Heimgekommen, Brief von Herrn Direktor Jauner, sich freuend, die Walküre für Wien1 zu bekommen (Bedingung für die Materna!!!), will schon jetzt mit Dekorationen beginnen – – -. R. außer sich; dabei werden immer [noch] nicht die…
Abschied von Dr. Schönaich! Freund Richter dafür eingezogen, keine schönen Nachrichten von Wien mitbringend. Diner mit ihm und Pr. Bernays; auch den Abend zusammen. Gestern wurde schön musiziert, Tristan und die Meistersinger, heute Unsinn Othello [1]. [1] Wortlaut unzweifelhaft, gemeint ist die Oper »Othello« von Gioacchino Rossini (1792-1868). Traduzione in…
Hausbesorgungen, Diner für Pr. B., den Bürgermeister, bei welchem er wohnt, den Kirchenrat. Sehr gute Stimmung; der Pr. weiß und kennt sehr viel und, was vielleicht noch mehr heißt und seltener ist, erkennt R. –
Besuch von Pr. Bernays[1] aus München, dem größten jetzt lebenden Kenner Goethe's; sehr angenehme Bekanntschaft. Nachmittags ein wenig erschreckend [überraschend]1 Dr. Schönaich [2]; wir nehmen ihn im Hause auf. Wie ich im Zimmer allein bin, drängt es mich zum Klavier, und leicht ergießt sich meine Stimmung in Tönen. Die Sonnenstrahlen…
Unterricht den Kindern. R. sehr mit juristischen Fragen beschäftigt, behauptet, an den Reichstag gehen zu wollen, um bis in das einzelne das Gesetz durchführen und deuten zu lassen.
Hausnöte, Gouvernante Ferien wünschend, Stubenmädchen fort etc. Dazu Siegfried heiser. R. erhält einen rührenden Brief von einem Seminaristen, welcher um Eintritt zu den Spielen bittet, aber hinzufügt, daß, wenn dies nicht möglich, er die Hälfte seines Gehaltes (600 Gulden jährlich) dafür bestimmen würde! – – – Abends Konferenz, Freund Feustel…
Viel mit den Kindern; R. erhält einen Brief von Dr. Standhartner, Direktor Jauner stellt als Bedingung der Beurlaubung von Frau Materna: Tristan und Walküre für Wien nächsten Winter. So ist schon, bevor das Werk hier zu Stande gebracht, der Keim seiner Auflösung da! R. klagt, daß er von der Schmach…
Herr Brandt kommt, ein eigentlicher Trost, da er einzig hilft; seine Berichte vom Theater sind unerquicklich; der Bauführer erweist sich als durchaus untätig. R. setzt Circulare auf, um die Sänger zu verbinden.
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