Schlimme Nacht und sehr übler Tag mit Zahnreißen; Blutegel angelegt, etwas Erleichterung; R. hat Frl. Scheffsky, ihm noch besonders durch Hofrat Düfflipp als bescheidenes fleißiges Mädchen empfohlen, zu empfangen. Die Stimme und Persönlichkeit schön, er nimmt sie zur Sieglinde; sie klagt über ihre Stellung in München, einzig sei der König ihr günstig, er hat ihr auch das Zeugnis der Kmeister und des Intendanten, welches dahin lautete: »es würde nichts aus ihr«, zugeschickt, damit sie ihre Freunde kennen lerne.
Weiterführende Dokumente:
eigenhändiger Brief von Franz von Jauner (Direktion der Kaiserlich Königlichen Hofoper Wien) an Richard Wagner
Nachlass Richard und Cosima Wagner. Jauner, Franz von: eigenhändiger Brief von Franz von Jauner (Direktion der Kaiserlich Königlichen Hofoper Wien) an Richard Wagner. Wien , 08.05.[1876]
