Im Gewerbemuseum[1] dem h. Franciscus von Cano meine Devotion dargebracht; dann zu Marie Dönhoff und Marie Hohenlohe. Darauf sehr hübsches Diner bei Direktor Jauner; um acht Uhr Abfahrt; der Chor wiederum auf dem Bahnhof, im Wartesaal »Wacht auf«, von ihnen wundervoll gesungen, hinterläßt den tiefsten Eindruck. Der hohe Raum, wenig beleuchtet, diese arme Menge, plötzlich ertönend in erhabenen Klängen, das hinterläßt einen tiefen Eindruck und ein verklärtes Bild! …
R. sprach heute mit Bon Erlanger wegen des Vorschusses; da dieser nicht abgeneigt scheint, telegraphiert R. an Feustel, damit dieser den geschäftlichen Teil der Sache übernehme.
[1] Heute Technisches Museum Wien.
