R. hatte eine üble Nacht, er meint, betreffs der neu eingetretenen Ungewißheit in Bezug auf Wien; er arbeitet an der Partitur, doch da er keine Antwort von Amerika hat, nimmt er sich vor, sich nicht zu hetzen. Er kommt sich vor wie in dem Verkehr mit Rio [1] [de] Janeiro damals. – Eine Depesche von Herrn Jauner bestimmt unsere Reise nach Wien. Abends ein Stimmer aus Amerika, um den Steinway zu examinieren. – »Don Quixote« macht nicht mehr so viel Freude, Drei Schleppina [2] langweilt.
[1] betrifft die erörterte Vergabe des Tristan an Brasilien als Auftragswerk des Kaisers Dom Pedro, vgl. Anm. zu 6. September 1871.
[2] Bild: 36. Kapitel Darin das seltsamliche und bis heut unerhörte Abenteuer mit der Kammerfrau Schmerzenreich, sonst auch Gräfin Trifaldi geheißen, berichtet wird, benebst einem Brief, welchen Sancho Pansa an seine Frau Teresa Pansa geschrieben.
Trifaldi leitet sich vom spanischen „tres faldas“ („drei Röcke“) ab und bezieht sich auf das Kleid der Gräfin, dessen Schleppe in drei Teile geteilt ist.
