R. hatte eine gute Nacht, wohl in Folge des Entschlusses, nicht nach Wien zu gehen. Nun telegraphiert aber Dir. Jauner, daß nur die Tageskosten dem Chor abgezogen werden sollen und daß er persönlich mit R. alles besprechen wird. R. telegraphiert abends, ob nicht, da sie sich bei den schlechten Verhältnissen wagten, hohe Preise zu machen, er dazu sich unwohl fühle, [es] besser sei, für den Herbst diese Aufführung des Lohengrin unter seiner Leitung zu verlegen? – Im übrigen instrumentiert R.; ich arbeite mit den Kindern und erhalte abends einen Brief von Hans, welcher sich entschließt, in Amerika zu bleiben. –
Werde ich je, selbst auch nur meinem Siegfried, den Kummerschacht eröffnen, welcher sich in mich gegraben? … Ich glaube, daß stumm ich in das Land des Schweigens einkehren werde! … So hörte ich in Tränen den schönen amerikanischen Marsch, welchen Herr Rubinstein sehr schön aus der Skizze vom Blatt las.
