Diktate und Arbeit. Dazu Ankunft von Tantièmen und Berechnung der Ausgaben. Bon Hofmann schreibt vom schlechten Besuch des Theaters; überall herrscht völliger Schrecken über die finanzielle Kalamität. »Daß nur ein Mann wie Bismarck uns helfen konnte«, sagt R., »zeigt, daß wir verloren sind.« – –
Direktor Jauner telegraphiert, daß er die Angelegenheit in R.’s Sinn ordnen wird, meldet auch zugleich, daß Herr Scaria als Bedingung seiner Mitwirkung 2500 Thaler vom 15ten Juli ab jetzt vorbezahlt [verlangt], dies empört R. so, daß er augenblicklich verzichten will, doch telegraphiert er noch an Betz, welche seine und Niemann’s Ansicht sei. –
Abends weiter in Pr. Lagarde’s Schrift.
Weiterführende Dokumente:
Originaldokument (Richard Wagner Stiftung):
Erwähnte Schrift von Paul de Lagarde „Über die gegenwärtige Lage des Deutschen Reichs“:
