Heute Morgen sagte ich Eilers nach allen Regeln meine Meinung. Ich schnitt ihn mit scharfen Messern. Gott weiß, was ich ihm alles sagte. Er war sehr niedergeschlagen. Die Probe mit Frl. Scheffsky, in welcher ich ihr alle Fehler nannte, die sie mit festem Vorsatz und gutem Willen bald besiegen würde, verlief für mich nach Wunsch. Frau Cosima, die ich kurz vor Einsteigen in den Wagen sprach, war sehr zufrieden. Eilers fand sie entsetzlich. Und doch muß ich gestehen, daß ich schon eine Frucht meiner Bemühungen sah. Als ich ihm das sagte, lediglich auch deshalb sagte, um ein Pflaster auf die von mir geschlagenen Wunden zu legen, war er so glücklich, daß er mich abküßte.
Der Arzt hat es gestattet, daß Wagner abends zur Probe gehen dürfte, er läßt sich nicht länger halten.
