Die Zeit über nicht geschrieben, am Donnerstag fand eine Probe der drei Akte hintereinander statt, nach welcher R. und die Sänger eine Probe im Kostüm unnütz fanden. Am 17ten beendigt R. den amerikanischen Marsch und erhält dafür 5000 Dollars (25000 frcs). Diner bei Herrn von Hülsen mit einigen Würdenträgern! Abends einige…
Erste Orchester-Probe; ich wohne ihr bei. Großer Eindruck. Spazierfahrt darauf mit R. nach Charlottenburg; die Königin Luise betrachtet, Lieblichkeit im Leiden [1]. – R. kann heute nur eine Seite Partitur schreiben; abends Wilhelm Scholz [2]. [1] Das Grabmal der Königin Luise von Preußen im Schlosspark Charlottenburg.[2] Wilhelm Scholz (1824-1893), Zeichner,…
R. schreibt heute fünf Seiten Partitur [1], weil keine Probe ist. Ärger über Freund Feustel, welcher nicht zu Herrn Erlanger gegangen ist und meldet, 'die Lage sei gefährlich, wenn auch nicht hoffnungslos!' – Mit R. ausgefahren, dem Berlin besser gefällt als wie Wien. Erstaunen über das Schloß, für eine Stadt…
Für R. Partitur und Probe (letzte Arrangier-Probe mit vielem Ärger über die Dekorationen), für mich Meister Eckhart und einige Danksagungsbriefe. Kummervolle Nachrichten von Lulu aus dem Stift.
Tage des Schweigens. Diese Nacht kam ein Brief per express, ich glaubte, es sei eine Nachricht von Paris, es war nur die Meldung von Philadelphia, daß R.'s Bedingungen angenommen sind. – Ich schrieb an die Kinder. Schreibe nun wiederum nach Paris, um etwas zu erfahren! … R. instrumentiert und hält…
Ein Brief vom 2ten, in Bayreuth liegen geblieben, erreicht mich heute, er meldet die ungefährliche Erkrankung. Eine Depesche von Schuré als Antwort auf eine Anfrage von R. meldet, daß gestern schon meine Mutter begraben wurde! … Alle Anfragen an Claire bleiben unerwidert! – Ich fahre mit R. zum Kirchhof und…
Wiederum ein Bassist, ein Herr Kögel [1], welcher R. sehr gefällt. R. kommt von der Probe ziemlich befriedigt zurück. Am Mittag, wie ich Besuche machen will, bringt mir Mimi die Zeitungsnotiz vom Tode meiner Mutter.1 [2] Ich kann zuerst nicht daran glauben – telegraphiere nach Paris, bleibe ohne Antwort. R….
R. hat heute die erste Probe [1] und war nicht gerade unzufrieden; nur daß der Adel und die dunkle Glut dem Hauptsänger gänzlich abgeht. Wir fahren dann zu Doepler und sehen die schönen Kostüme für den »Ring« an, sie sind wirklich sehr schön, mannigfaltig und einfach, eine ganze Kultur tritt…
Keine Nachrichten noch von den Kindern. Besuche von Neffe Jachmann und Eckerts; Nachmittag zu Mimi [1] gegangen, dann zu Hülsens; R. hat eine Unterredung mit Simson in Bezug auf die Fürstner'sche Angelegenheit und kommt befriedigt zurück. – Diner bei Schleinitzens, abends in »Armida« [2], um Frau Voggenhuber [3] zu hören,…
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